Abschied
Bin ich einst gebrechlich und schwach
Und quälende Pein hält mich wach
Was du dann tun musst - tu es allein,
Die letzte Schlacht wird verloren sein.
Dass du sehr traurig, verstehe ich wohl,
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag - mehr als jemals geschehen,
muss deine Freundschaft das Schwerste bestehen.
Wir lebten in Jahren voller Glück.
Furcht vor dem Muss? Es gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei!
Begleite mich dahin, wo ich hingehen muss,
Nur - bitte bleibe bei mir bis zum Schluss.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur Ruh.
Mit der Zeit - ich bin sicher - wirst du es wissen,
es war deine Liebe, die du mir erwiesen,
Vertrauender Laut ein letztes Mal -
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.
Und gräme dich nicht, wenn du es einst bist
- der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint,
Es soll nicht sein, dass dein Herz um mich weint.
Autor unbekannt,übersetzt von Werner Schuster
†
Unser geliebter REX aus Gorzow hat uns am Fr. 10.02. für immer verlassen.... Rex ist friedlich in seinem Zuhause eingeschlafen. 2 Jahre durfte er erleben was
Liebe und Geborgenheit ist. Er konnte wieder laufen und war glücklich bei seiner neuen Familie, die sich liebevoll um ihn gekümmert hat. Regelmäßig hat er, bis zuletzt, seine Freundin Nina aus
Gorzow besucht. Wir sind unendlich traurig, doch dankbar und glücklich, daß unser REX noch zwei Jahre ein glücklichliches Leben haben durfte. Lieber Rex! Wir werden dich niemals vergessen und
tragen dich in unseren Herzen!♥♥♥
† Abschied von Kessi am 10.September 2011
"Weinet nicht an meinem Grabe, gönnet mir die ewige Ruh,
denkt was ich gelitten habe, eh ich tat die Augen zu"
Leihe mir ein Tier
"Ich will dir ein Tier für eine Weile leihen",
hat Gott gesagt.
"Damit du es lieben kannst, solange es lebt
und trauern, wenn es tot ist.
Ich kann dir nicht versprechen, dass es bleiben wird
weil alles von der Erde zurückkehren muss.
Wirst du darauf aufpassen, für mich,
bis ich es zurückrufe?
Es wird dich bezaubern
um dich zu erfreuen,
und sollte sein Bleiben nur kurz sein,
du hast immer die Erinnerungen
um dich zu trösten.
Willst du ihm alle deine Liebe geben
und nicht denken, dass deine Arbeit umsonst war?
Und mich auch nicht hassen
wenn ich das Tier zu mir heim hole?"
Mein Herz antwortete:
“Mein Herr, dies soll geschehen!
Für all die Freuden, die dieses Tier bringt
werde ich das Risiko der Trauer eingehen.
Wir werden es mit Zärtlichkeit beschützen
und es lieben, solange wir dürfen.
Und für das Glück, das wir erfahren durften
werden wir für immer dankbar sein.
Aber solltest du es früher zurückrufen,
viel früher, als geplant
werden wir die tiefe Trauer meistern
und versuchen, zu verstehen.
Wenn unser geliebtes Tier
diese Welt voll von Spannung und Zwietracht verlässt,
schicke uns doch bitte eine andere bedürftige Seele
um sie ihr Leben lang zu lieben."
Das war die Kesselhündin, welche sehr verfilzt war und sich schon aufgegeben hatte. Durch das viele Fell am Hinterteil konnte man nicht einmal sehen, ob Junge oder Mädchen. Alle gingen von einem
Jungen mit Penistumor aus. Sie lag in der Asche unter einem Kessel, ängstlich und scheu und mit Sicherheit voller Schmerzen. Als Ralf Seeger im Casa Cainelui war, hat er sie von ohrem verklebten
Filz befreit und zum Tierarzt gebracht. sie hatte sich von der 1. Operation gut erholt. Eine weitere OP hatte sie auch gut überstanden und man rechnete sich gute Chancen aus. Zum Glück mußte auch
sie nicht mehr ins Tierheim zurück. Eine schönes Plätzchen in Deutschland war ihr schon sicher.
Sie hat gute Chancen auf Heilung, aber leider kam alles anders. Der Tumor ist schneller nachgewachsen und eine erneute Op hätte sie nicht mehr überstanden. Kessi hatte knappe 3 Wochen noch einmal
eine schöne Zeit gehabt. Sie bekam sehr viel Liebe und Zuwendung. Danke an Marion, die sich so aufpfernd um Kessi gekümmert hat.
↑ Kessi kommt nach Deutschland ↑
↑ Kessi in der Tierklinik nach der OP ↑
↑ Kessi die Kesselhündin hier noch in Rumänien ↑
Dolly
Pfotenhilfe Ungarn und Patin Katja Roß trauern
Dolly
Liebe Dolly, das Leben ist ungerecht. Zu Dir war es das ganz besonders. Die letzten Wochen bei Kerstin und Fritz waren sicherlich die schönsten in
Deinem ganzen Leben. Und endlich war auch ein Einzelplatz für Dich gefunden, Dein Platz im Transporter gesichert. Leider ging es Dir immer schlechter. Weitere Mammatumore hatten sich gebildet,
Lymphknotenkrebs und eine Herzschwäche kamen hinzu, so dass es letztendlich keine andere Möglichkeit gab, als Dich von Deinen Leiden zu erlösen. Wir sind froh und dankbar, dass Du wenigstens noch
ein paar schöne Wochen bei Kerstin und Fritz hattest, dort die Zuneigung und Aufmerksamkeit erfahren konntest, die Du so lange entbehrt hast.
Liebe Dolly, wir sind sehr traurig über Deinen Verlust und werden Dich nicht vergessen. In unseren Herzen wirst Du
weiterleben.
(Text von der Pfotenhilfe Ungarn
übernommen)
Februar 2010
Humphrey
Unsere Freundin Angelika trauert.
Humphrey wurde vergiftet!
Es ist für mich unbegreiflich - mein Bärchen ist tot, qualvoll gestorben! Er hat, verfressen wie Labradore eben sind, wohl beim letzten Gassi- Gang am späten Abend, einen Giftköder
aufgenommen. Eine Stunde später begann die Wirkung des Giftes mit Erbrechen, Durchfall,
extremes Speicheln, Zittern. Meine Tierärztin war nicht zu erreichen, ebenso wenig die
Tierärztin, die Notdienst hatte! Sie hatte ihre Mutter ans Telefon gesetzt (!!!) die mir riet,
erstmal abzuwarten. Das Zittern sei bestimmt nur die Aufregung. Nun setzten Krämpfe ein und die Atmung fiel ihm immer schwerer. In meiner Not rief ich einen anderen Tierarzt an,
zu dem ich sofort kommen sollte. Er spritze ihm ein Mittel, so dass Humphrey zur Ruhe kam und die Krämpfe sich lösten. Aber retten konnten er ihn nicht mehr.
Zum Glück hat er so das Ende nicht bei Bewußtsein erleben müssen - er wäre elendig
erstickt! Was für grausame, bösartige Menschen gibt es doch! Wer tut so etwas?
Ich bin am Boden zerstört, unendlich traurig!!!
Pénélopé
Unsere Freundin Elisabeth trauert
Abschied von Pénélopé
geb. Oktober 2004
gest. 25.10.2009
Sie war ein liebes Tier, lebte allein in ihrem Käfig,weil sie kein anderes Meerschweinchen in ihrem Reich duldete.Fressen war ihre Lieblingsbeschäftigung, doch leider wurde sie öfters von heute
auf morgen krank, fraß nicht mehr, hockte dann apathisch mit stumpfen Fell meist an einer Stelle im Käfig. Dies erlebten wir 5 bis 6 mal in den 5 Jahren und
der Tierarzt konnte ihr jedesmal helfen. Nur das letzte Mal nicht, wieder nicht gefressen, stumpfes Fell und dazu beschleunigte Atmung........... Sie wurde geröntgt..........
Das Röntgenbild war nicht ohne Befund, leider war die Prognose nicht gut.........
Das Medikament wurde gewechselt, ein kleiner Hoffnungsschimmer, aber leider brachte das auch nichts.
Die Krankheit siegte am Sonntag um 21.40......
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