Die private Tierhilfe KowaNeu stellt sich vor

Alles begann im Sommer 2008 mit 4 Tierfreunden. Wir wurden immer wieder mit dem Tierelend – besonders im Ausland – konfrontiert: Tiere, die auf unwürdigste Weise ihr Dasein in den Sheltern fristen und kaum oder gar nicht versorgt werden oder gar im Winter auf den kalten Betonböden festfrieren... Wir waren zunächst nur eine kleine Gruppe von 3 tierlieben Menschen und überlegten uns, wenigstens ein paar Sach- und Futterspenden für diese armen Wesen zu sammeln. Anfangs unterstützten wir die Smeura (das größte Tierheim der Welt in Rumänien mit ca. 3.500 – 4.300 Hunden), und es kamen weitere Projekte, auch in Deutschland, hinzu.

Spenden

Nach und nach schlossen sich weitere Personen bei uns an, die auf unsere Homepage aufmerksam wurden. Da wir immer wieder Sach- und Futterspendenangebote aus ganz Deutschland bekommen und es uns nicht möglich ist, diese von weiter her abzuholen, gründeten wir ein „ bundesweites Sammelstellen-Netzwerk“. So können wir, wenn Anfragen aus Nord- oder Süddeutschland kommen, auf entsprechende Sammelstellen in der Nähe verweisen (die übrigens alle eigenständig agieren).

Spendenfahrt ins Tierheim Gorzow

Im Winter 2009/2010 fuhren wir selbst zwei Mal mit einem gemieteten und bis unters Dach vollbepacktem Transporter nach Polen, um uns dort ein eigenes Bild zu machen. Bei unserer 2. Fahrt lernten wir eine aktive Tierschützerin aus Polen kennen, die immer zwischen Polen und Deutschland pendelt. Mittlerweile holt sie schon seit über 1 Jahr regelmäßig Spenden bei uns ab und bringt sie z. B. zu einem polnischen Tierheim. Es wird auch eine alte, arme Frau unterstützt, die in Polen immer die Hunde von der Straße rettet, aber selbst kaum etwas zum Essen oder Anziehen hat.

Dass wir vielleicht mal versuchen würden, für Tiere ein Zuhause zu finden, hatten wir uns anfangs gar nicht vorgestellt, aber es kam anders... Es begann mit dem 11 Jahre alten Schäfi-Mix Rex, der bereits die Hälfte seines Lebens im Tierheim Gorzow saß und nun wg. seines lahmenden Beines eingeschläfert werden sollte.Für ihn fanden wir ein Zuhause bei einem älteren Ehepaar in Norddeutschland... Oder Theo, dessen Besitzer verstorben war und der nun im Tierheim den ganzen Tag nur noch versuchte, durch das Gitter zu entkommen: er wurde ins Ruhrgebiet vermittelt und ist nun wieder glücklich.

Ralf Seeger mit Ora und Maja Prinzessin von Hohenzollern mit Ruby

Oder Ora. Ihre Besitzer waren verstorben, das Haus wurde verkauft, und die neuen Besitzer wollten Ora einschläfern lassen. Unser Hilferuf via Internet landete zufällig auch bei Ralf Seeger (Schauspieler er ist bekannt als Kampfsport-Profi und mehreren Fernsehauftritten wie der TV-Coaching-Doku "Die Mädchen-Gang" & einigen Spielfilmen). Er bot Ora ein Zuhause an.. Ralf besitzt nämlich ein sehr großes Herz für Tiere und setzt sich selbst privat, so fern es seine Zeit zulässt, für den Tierschutz ein.

Auch für Samtpfötchen Ruby, die eigenhändig von Maja Prinzessin von Hohenzollern gerettet wurde, fanden wir eine liebe Katzenmama im Raum OWL.

Bettina Kowalewski,Maja Prinzessin von Hohenzollern und Katja Schaerk

Maja Prinzessin von Hohenzollern trafen das erste mal im Oktober 2009 in Köln. Wir bekamen von ihr eine Einladung zur Tierschutzpreisverleihung des ETN. Maja Prinzessin von Hohenzollern stellte sich nach der Preisverleihung an das Mikro und berichtete von ihrer Arbeit im Tierschutz. Bei ihren Ausführungen merkten wir, dass sie wirklich hinter dieser Arbeit steht und nicht – wie viele andere – nur so daherredet. Sie war teilweise sehr ergriffen. Während ihrer Ausführungen wurden per Beamer Bilder eingespielt. Die Prinzessin begründete ihr Engagement damit, dass sie vor dem Leid der Tiere nicht die Augen verschließen könne und wolle und dass sie für einen respektvollen Umgang mit den Tieren sogar auf die Barrikaden gehen würde. Sie berichtete, dass es überall in Europa noch die tägliche Praxis sei, Hunde und Katzen grausam zu töten. Nach ca. 7 Tagen in den Tötungsstationen die KEINE Tierheime seien (wie viele nämlich vermuten!!!) würden die Tiere umgebracht, z. B. würden sie mit dem Nervengift T61 zu Tode gespritzt (der Todeskampf könne bis zu 20 Minuten dauern), oder aber sie würden erschlagen, vergast oder lebendig verbrannt.

Inzwischen kooperieren wir mit einigen Vereinen im In- und Ausland, helfen mit Sach- und Futterspenden oder unterstützen bei der Vermittlung. Es ist immer wieder schön, wenn wir nachher Fotos von den Rettungsaktionen bekommen, bei denen die Hunde aus den Tötungslagern befreit wurden und so einem grauenvollen Ende entkommen konnten. Auch sind wir bei der Suche nach Pflegestellen behilflich . Auch die Tierheime in Deutschland sind dankbar, wenn sich Leute diesbezüglich bei ihnen melden!!!

 

Ein weiterer, uns wichtiger Punkt ist das Thema Aufklärung, z. B. in Sachen Tierversuche, Massentransporte etc. Wir unterstützen u.a. die Arbeit von Ärzte gegen Tierversuche, verteilen Material an Infoständen oder beteiligen uns an Protestaktionen. Einige unserer Teammitglieder führen auch öfters Flohmärkte durch: Der jeweilige Erlös kommt immer zu 100 % einem Tierschutzprojekt im In- oder Ausland zugute.

 

Es gibt viele Möglichkeiten zu helfen. Wenn Sie einem Tier ein neues Zuhause geben möchten, schauen Sie doch z. B. in einem Tierheim vorbei. Wenn Sie nicht für mehrere Jahre ein Tier aufnehmen möchten oder können, wäre es auch eine Möglichkeit, eines erst mal zur Pflege nehmen (die Modalitäten können Sie immer mit dem entsprechenden Verein absprechen). Oder Sie geben Decken, Handtücher, Bettwäsche oder Futterspenden für die Tiere ab (z. B. in einem Tierheim in Ihrer Nähe oder auch bei einer Sammelstelle). Das sind nur einige Beispiele. Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, können Sie sich gern mit uns in Verbindung setzen.

Wenn Sie Fragen haben, können Sie uns gern anrufen. Wir danken für Ihre Aufmerksamkeit.

Ihre Tierhilfe KowaNeu


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