R.I.P. So Gekämpft und doch verloren :-(  Hope's kleines Herz blieb stehen. Wir waren alle geschockt als dies Nachricht uns erreichte. Du warst so tapfer kleiner Thaimann. Du wirst immer in unseren Herzen sein.


Update zu Hope < hier >
März 2013 im Lager Khemmarat
März 2013 im Lager Khemmarat

Hallo, mein Name ist Hope…

Vor nicht allzu langer Zeit war ich noch irgendein namenloser Hund in einer Hundeauffangstation in Thailand. Einer von vielen 1.000 Hunden, die regelmäßig illegal von den Straßen Thailands gefangen werden oder die für einen blöden Plastikeimer von ihren Besitzern an die Hundefänger verscherbelt werden.  Die Hundefänger verkaufen uns nach Laos, Vietnam, Korea und China. Dort angekommen werden wir auf den Märkten auf grausame Weise geschlachtet oder auch lebend zum Weiterkonsum verkauft.  Der blanke Horror, das kann ich Euch sagen. Die Märkte sind mir Gott sei Dank erspart geblieben, denn der Transport, auf dem auch ich eingepfercht in engen Gitterkäfigen hockte, ist noch in Thailand von der Polizei gestoppt worden und wir kamen in eine der großen Hundeauffangstationen.Hier habe ich lange Zeit krank und geschwächt mein Leben gefristet, wurde krank und kränker, hatte fürchterliche Räude und offene Stellen übersäten meinen ausgemergelten Körper. Zu dieser Zeit hatte ich meine ganze Lebensfreude verloren, war eingesperrt in der sogenannten Krankenstation des Tierheims und wartete eigentlich nur noch auf mein baldiges Ende…. Wartete darauf, daß ich doch endlich den letzten Atemzug tun dürfte und ich aus dieser grausamen Welt befreit würde.

Ich hatte mich total aufgegeben…Doch all dies ist jetzt Schnee von gestern. Heute bin ich in Bangkok in einer tollen Tierklinik und dort wird jeden Tag alles getan, um mir neue Kraft einzuhauchen. Deutsche Tierfreunde haben dies möglich gemacht, denn sie kannten mich bereits von einem Besuch in Thailand Anfang des Jahres und ich habe den Namen Hope bekommen. Hope…. Mein Name soll für die Hoffnung auf ein besseres Leben für mich und für viele meiner armen Leidensgenossen hier in Thailand stehen.

↓ Grausame Transporte - noch brutalere Tötungen.

Foto: NakhonPhanomDogRescue
Foto: NakhonPhanomDogRescue

Als ich in der ersten Woche in der Klinik angekommen bin, war ich so schwach, daß ich nicht mehr auf meinen Beinchen stehen konnte und ich hatte große Angst, denn ich wußte nicht, was jetzt schon wieder mit mir passiert. Viele Leute sind ständig um mich herum gewesen, haben wir Spritzen und Transfusionen verabreicht und ich wollte das doch alles gar nicht, ich wollte doch nur meine Ruhe haben… Paporn, die Thailänderin, die mich auf Bitten der deutschen Tierfreunde in die Klinik gebracht hatte, kommt mich jeden Tag besuchen. Und immer wieder erzählt sie mir, wie sehr ich geliebt werde. Von meinen Freunden in Deutschland und auch von ihr…. Viele Tränen hat sie vergossen, als sie mich so jämmerlich daliegen sag und auf einmal wußte ich: Ich muß kämpfen! Kämpfen um mein Leben!

Kämpfen für Paporn und kämpfen für meine Freunde in Deutschland, die jeden Tag an mich denken und mir viel Kraft senden.Heute, nach etwas über einer Woche in der Klinik geht es mir schon erheblich besser. Ich bekomme tolles Happi, was mir sehr gut schmeckt und ich lasse den Fliegen keinen Krümel im Napf. Ich bin zwar noch lange nicht gesund, aber ich fühle mich schon so viel besser und wenn ich irgendwann alles hinter mir habe, dann wartet ein schönes Zuhause in Deutschland auf mich, mit einem Hundekumpel, viel Wärme und viel Liebe und allem, was sich ein kleines Hundeherz überhaupt wünschen kann.

Aber einen großen Wunsch habe ich noch: Nämlich, daß noch vielen meiner Leidensgenossen von diesen tollen Menschen geholfen werden kann. Aber dafür benötigen sie Geld. Wenn auch Du helfen möchtest, dann würde ich mich riesig darüber freuen. Bitte helft uns Hunden in Thailand in ein besseres Leben. Ohne diese Hilfe wäre auch ich bereits tot.

 

Viele liebe Grüße aus der Klinik, Euer Hope  


↓ Hope hier noch im Lager Khemmarat in einem sehr schlechtem Zustand ↓

Wenn Ihr Fragen habt, dann wendet Euch an meine Freunde

Claudia Peters, 49 Jahre und seit mehreren Jahren aktiv im Tierschutz tätig. Seit über einem Jahr hat sie ihr Herz an die Hunde in Thailand verloren, ist aber auch anderweitig aktiv an Tierschutzprojekten innerhalb Deutschlands und auch in Rumänien tätig. Claudia war bereits persönlich vor Ort in Thailand in den staatlichen Sheltern tätig und hat ihre Aufgabe dort gefunden -  https://www.facebook.com/claudia.peters.1806

 

Reinhard Orzelek, 54 Jahre, verheiratet, seit über einem Jahr für die thailändischen Hunde tätig. → https://www.facebook.com/rorzelek

 

Zusammen haben sie die Gruppen:
"Asia Dog Help - ADH" - https://www.facebook.com/groups/693652707330526/ und "Market Place Asia Dog Help" - https://www.facebook.com/groups/406291312811481/
auf facebook gegründet, um den Tieren zu helfen.


Weitere Informationen findet Ihr auch hier: www.asiadoghelp.de

 

Wir haben es uns gemeinsam mit unseren Freunden zur Aufgabe gemacht, Hunde, die keine Chance auf ein Überleben in den staatlichen Tierheimen in Thailand haben, die Chance auf ein besseres Leben zu ermöglichen. Wir bringen sie in eine Klinik mit hervorragenden Ärzten und suchen ihnen ein liebevolles Zuhause. Ohne Klinik und die entsprechenden Medikamente sind viele dieser Hunde zum Sterben verurteilt. Dies wollen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten verhindern.


Wenn Sie Hope finanziell unterstützen möchten, würden wir uns sehr darüber freuen.

 

ADH-Asia Dog Help & friends

Sparkasse Allgäu
Konto: 515216323      -     BLZ: 73350000


IBAN: DE13 7335 0000 0515 2163 23
BIC:  BYLADEM1ALG


oder Paypal: asiadoghelp@t-online.de


Auf den Fotos: Claudia Peters, Sabine Huber-Brunner und der Tierarzt Dr. Penlert aus Thailand u.a... im Lager Khemmerat (Thailand)

Jeder Cent zählt, um das Leben dieser Hunde zu retten und jede einzelne Fellnase ist es wert!