Die Tiere können nicht für sich selber sprechen, sie brauchen uns!

Fotos von: Bitter Brownie (Facebook) & NakhonPhanomDogRescue   Text: Claudia Peters - Oktober 2013

 

Asien … Länder, die wir mit Urlaub, Flora und Fauna, mit Sonne, Strand und Meer, Palmen und kulinarischen Köstlichkeiten in Verbindung bringen. Asien… das Reich Buddhas, Länder des Lächelns, Entspannung, Ruhe, einfach das Paradies und….

Strand, Palmen, Meer?

Foto: dpa/DPA - Am Mekong gerettet.
Foto: dpa/DPA - Am Mekong gerettet.

Leider auch Länder des Hunde- und Katzenfleisch-Konsums. Vor allem in Laos, Vietnam und Korea floriert das Geschäft mit Hunde- und Katzenfleisch. Grund genug, daß illegale Hundefänger in Thailand freilaufende Hunde von den Straßen fangen oder ihren Besitzern für umgerechnet 2,-- EUR abkaufen. Zusammengepfercht in kleinen Drahtkäfigen oder in Geflügelboxen verpackt werden die Hunde ohne Fressen oder Wasser oft mehrere Tage lang bei Hitze und auch Regen quer durch das Land verbracht, bis der Transportwagen voll genug ist, um über den Mekong in das Nachbarland Laos gekarrt zu werden.

Bis hierhin haben schon viele der Tiere die Fahrt mit ihrem Leben bezahlt, denn sie werden von den über ihnen liegenden Hunden erdrückt, bekommen keine Luft mehr, haben Panikattacken und Sterben an Herzschlag oder Kreislaufversagen. Doch noch lange ist ihr Leiden nicht zu Ende. Wenn sie nicht in Laos auf den heimischen Märkten zum Verkauf angeboten werden, geht ihre Reise weiter nach Vietnam, Korea und auch China. Eine schier unvorstellbare Tortur für die Tiere.

Doch auch die, deren Reise in Laos zu Ende ist, erwartet Grauenvolles. Sie werden lebendig gehäutet und so noch lebend teilweise in kochendes Wasser geworfen, wo sie elend verrecken. Oder sie werden zu Tode gequält, teilweise sehr langsam…. Denn die Asiaten glauben, je mehr Qualen und Schmerzen das Tier erleiden mußte, desto stärker ist die Kraft, die man mit dem Verzehr des Fleisches später erlangt. Schwarze Hunde sind besonders beliebt, denn auch sie versprechen viel Kraft und Stärke. Wir wollen an dieser Stelle keine Fotos dieser Schlachtungen zeigen, denn diese Bilder sind wirklich mehr als grausam. Aber in Thailand ist der Hundehandel bzw. –transport illegal. Daher werden diese Transporte immer öfter von der Polizei und der Marine in Thailand gestoppt. Ein Segen für die Tiere?

↑ Eindrücke über die Strapazen der Transporte. ↑

Auf der einen Seite ja, denn sie sind dem Kochtopf um Haaresbreite entronnen…. Doch es erwartet sie eine neue Herausforderung. Die großen staatlichen Tierheime (Shelter) in Thailand. Es gibt zur Zeit vier große Shelter, in denen die Hunde aus den Transporten aufgenommen werden. Nakhon Phanom, Khemmerat, Kanschanaburi und Buriam. Nakhon Phanom ist die erste Anlaufstation für alle Hunde, die aus den gestoppten Transporten gerettet werden. Hier finden sie eine erste Bleibe und werden mit Wasser und Futter versorgt. Viele Hunde sind traumatisiert, haben gebrochene Beine, Staupe, Blutparasiten und alle anderen möglichen Krankheiten.

Viele von ihnen haben sich schon aufgegeben und wollen nur noch sterben. Sie verweigern das Futter, weil ihre kleine Hundeseele einfach keine Kraft mehr hat zum LEBEN :-(

Auch wenn hier vor Ort ein Tierarztteam versucht, den Tieren zu helfen, so kommt doch für viele Hunde die Hilfe zu spät. Auch können die Tierärzte bei der großen Masse an Tieren nicht alle sofort und gleichgut versorgen. In Spitzenzeiten sitzen über 4.000 Hunde in den Zwingern von Nakhon Phanom in Rudelhaltung. Anders wäre es überhaupt nicht praktizierbar. Viele Beißereien fordern auch hier ihre Opfer und täglich sterben viele Hunde an Seuchen und an den Folgen der Transporte. Haben sie das Auffanglager Nakhon Phanom gut überlebt und sind staupefrei gestestet, werden die Tiere nach einer Quarantänezeit auf die anderen drei Lager verteilt, die mehrere Stunden Fahrzeit auseinander liegen.

Hier finden sie etwas mehr Ruhe allerdings ist auch hier das Leben kein Zuckerschlecken, denn auch in diesen Lagern sind zwischen 1.000 und 2.000 Hunde untergebracht – in Buriam werden es voraussichtlich irgendwann 5.000 Tiere sein, die hier aufgenommen werden können. Diese Tiere haben selten eine Chance, jemals wieder aus diesen Sheltern herauszukommen und ein Zuhause zu finden.

Und hier beginnt unsere Arbeit. Wir haben es uns zum Ziel gemacht, Hunden – vorwiegend aus dem Lager Nakhon Phanom – die Reise in die Tierklinik zu ermöglichen, da sie sonst sterben würden. Wir bezahlen die Kosten des Aufenthalts, fiebern mit, wenn es um Leben und Tod geht und versuchen unser Möglichstes, diesen armen Kreaturen wieder auf die Beine zu helfen und im schönsten Falle auch ein liebevolles Zuhause für sie zu finden. Wir würden uns freuen, wenn wir auf Ihre Unterstützung zählen dürfen.


Wenn Sie Hope finanziell unterstützen möchten, würden wir uns sehr darüber freuen.

 

ADH-Asia Dog Help & friends 

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