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DANKE AN ALL DIE LIEBEN MENSCHEN, DIE DAS PROJEKT UNTERSTÜTZEN
Die Welt braucht immer, heut´wie morgen, treue Herzen, die sich sorgen.
Sie braucht die hilfreich gute Hand, sie braucht viel Liebe und Verstand.
Sie braucht, wer gäbe das nicht zu, mehr Menschen, die so sind wie Ihr !
Wir sollten es Euch öfter sagen: Wir sind froh, dass wir Euch haben !

Das Tierheimbau "Casa Cainelui" in Timisoara/Rumänien


August 2011 in Timisoara

 

Bettina Kowalewski von der Tierhilfe KowaNeu e.V. war vom 16.8. bis 22.8. 2011 nochmals in Timisoara. Ralf Seeger reiste auch mit 4 weitere starke Männer an, welche tatkräftig beim Bau geholfen haben. Die Männer haben das Fundament für die Zwinger ausgehoben und betoniert. Bei über 40 Grad gaben sie sie ihr bestes um in den wenigen Tagen viel erreichen zu können. In dieser Zeit wurden wir von einem Fernsehteam begleitet.

Kessi im Glück

Auf ein neues schönes Leben kann sich die Kesselhündin Kessi freuen. Sie kam mit uns nach Deutschland, wo sie in Bielefeld ein schönes Zuhause fand. Kessi, welche sehr verfilzt war und sich schon aufgegeben hatte. Durch das viele Fell am Hinterteil konnte man nicht einmal sehen, ob Junge oder Mädchen. Alle gingen von einem Jungen mit Penistumor aus. Sie lag in der Asche unter einem Kessel, ängstlich und scheu und mit Sicherheit voller Schmerzen. Ralf  hat er sie von verklebten Filz befreit und zum Tierarzt gebracht. Sie wurde in Timisoara zwei mal operiert und hatte sich davon auch gut erholt. 

Kessi gefunden im Kesselhaus 

Diese Fotos wurden im Juni 2011 aufgenommen. Petra Stainko und Bettina Kowalewski fanden sie ängstlich unter einem Kessel unter dem alles voller Asche war.fast hätten wir sie übersehen. Ein Anblick den man nie mehr vergißt. In der Gitterbox befindet sie sich schon beim Tierarzt in Timisoara. Ralf  brachte sie zum Tierarzt, damit sie behandelt werden konnte. Diese arme kleine Maus hatte sich damals schon  aufgegeben. Ein Anblick der einen erstarren ließ.

Update September 2011 - † 10.September 2011 - traurige Nachrichten. Leider mussten wir von Kessi zu früh Abschied nehmen<klick>

Tote Hunde am Straßenrand

Dies ist ein alltägliches Bild. Hunde werden teilweise rücksichtslos überfahren und liegen gelassen. Oder sie sterben durch Vergiftung qualvoll oft am Straßenrand oder Bürgersteig. 

Tote Hunde auf dem Müll

"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt. (Gandhi)"

Geschundenes Pferd

Zigeuner mit Pferdewagen sieht man sehr viel. Leider sind sie sehr abgemagert und haben oft schwere Lasten zu tragen. 8 Liter Wasser hat das Pferd getrunken. Ralf hat mit den Zigeunern gesprochen und ihnen erklärt, dass sie immer Wasser mit dabei haben sollen. Den Zigeunern hatte Ralf auch etwas gegeben.

Juni 2011

Im Juni fand der erste Transport nach Timisoara (Rumänien) statt, bei dem auch der  Ralf am 20.Juni mit Hilfsgütern diesen Transport unterstützte. Auch wir waren vom 18.Juni - 27.Juni in Timisoara. Romulus hat bereits mit dem Bau des neuen Tierheimes begonnen. Das neue Grundstück ist 25000 qm groß und es fehlt noch viel Baumaterial. Er möchte sich für die Hilfe und Unterstützung bei allen Spendern bedanken. Wir haben es zusammen mit Petra, dem Tierhilfsnetzwerk Europa und mit der grossartigen Hilfe vieler Spender geschafft, im Juni einen Hilfstransport mit 7,5 Tonnen Futter- und Sachspenden nach Timisoara zu bringen. Auch hier nochmals einen lieben Dank an alle Spender für die tolle Unterstützung!!! 


Woher kommen diese vielen Straßenhunde?

Zur Zeit der Militärdiktatur unter Ceaucescue wurden viele kleine Häuser und Höfe in den Städten abgerissen und die Menschen in Plattensiedlungen untergebracht. Die Folge war, dass viele Hunde auf der Straße landeten und sich vermehrten. Ein anderer Teil der Straßenhunde setzt sich aus abgeschobenen alten Hunden, aber v. a. auch aus vielen Welpen und Junghunden zusammen, die von Privatleuten auf der Straße entsorgt werden.Denn auch die große Mehrzahl der Privathunde ist nicht kastriert; sie streunen zeitweise auf der Straße umher, paaren sich und lassen die Zahl der herrenlosen Hunde weiter ansteigen. Nach der sechswöchigen Säugezeit geht das Martyrium der Welpen los. Die Mutter kann im Müll meist nicht ausreichend Futter für ihre Welpen finden. Die schwächsten Welpen verhungern. Die nächste Gefahr besteht in den Krankheiten und Seuchen, die das Leben der Welpen bedrohen. Welpen, die der Parvovirose (blutige Durchfallerkrankung) nicht zum Opfer gefallen sind, sterben einen qualvollen und langsamen Tod an der Staupeerkrankung. Die Welpen, die überleben, sind unerfahren im Straßenverkehr und werden oft überfahren.