Alle Tierliebhaber werden dringend gebeten, Enten und Schwäne in Parkanlagen, sowie in sonstigen Gewässern nicht zu füttern! Schon gar nicht in der Sommerzeit. Sie sterben zum Teil qualvoll. Die Wasservögel werden aus falsch verstandener Tierliebe mit Brotresten zu Tode gefüttert.

Kontakt:  smartswan@yahoo.de


Fütterung der Wasservögel 

( Bericht: Clemens Borisch)

Jedes Mal, wenn ich Menschen mit einer Tüte am Wasser sehe, steigt in mir eine Wut auf. Meist bin ich dann schon so genervt, das ich nicht mehr auf freundliche Art und Weise sagen kann, das Brot kein geeignetes Futter für Wasservögel ist! Dann gehe ich, mir selber dabei auf die Zunge beißend, wortlos an diesen Leuten vorbei. Eigentlich meinen es die Leute ja nur gut. Sie wollen den Tieren etwas Gutes tun. ABER BITTE SCHÖN NICHT MIT BROT! Besonders schlimm ist es zur Sommerzeit, wenn die Tiere sowieso ausreichend im Wasser an Nahrung finden können. Dann kommen Scharen von Menschen über den Tag verteilt und schütten diesen Dreck ins Wasser. Oft noch vergammeltes Zeug. Und selbst im Tierheim wird noch vergammeltes Brot abgegeben, um als Tiernahrung herzuhalten! Als im vergangenen Sommer mal wieder meine Wut in mir hochstieg, stand ich am Wasser. Neben mir ein älterer Herr mit (vermutlich) seiner Enkelin. Als ich sah, was der ältere Herr dem Mädchen in die Hand drückte, um es ins Wasser zu werfen, staunte ich dann doch nicht schlecht: Eine Scheibe Weißbrot, die den Namen nicht mehr verdient! Alles, aber auch alles an dem Zeug war grün vor Gammel! Als ich den Herr daraufhin aufmerksam machte, das die Tiere davon krank werden, meiner dieser nur, "das machen doch alle, und außerdem habe ich noch nicht gesehen, das ein Tier davon gestorben ist." Ja, dann könnte er es ja selber essen, sagte ich und bin mit erweiterter Halsschlagader gegangen. Dieser Herr ist auch dabei, wenn das Tier anschließend erkrankt und leidet!?! Gestern erhielt ich eine Mail, das es jetzt in Köln auch verboten ist, die Tiere zu füttern. Nur schlimm, das dieses Verbot ausgerechnet zur Kälteperiode kommt, wo die Tiere schon auf den Menschen warten, um Futter zu erhalten. Nein, ich meine jetzt nicht die "Brotfütterer", sondern die tierlieben Menschen, die artgerechtes Futter kaufen und es den Tieren bei niedrigen Außentemperaturen anbieten. Für Flensburg bin ich froh, das es dieses Fütterungsverbot gibt. Aber falls es noch kälter wird, habe ich mit vielen Kilogramm Körnerfutter schon vorgesorgt. Mein Appell: Bitte kein Brot verfüttern, sondern nur Getreide, wie Weizen, Gerste, Mais.

Clemens Borisch


Weitere Infos  -  hier