Ist Gott auf Seiten der Tiere ?


Diejenigen, die für die Rechte der Tiere eintreten, stammen aus allen möglichen Religionen und sind Anhänger der verschiedensten Philosophien. Aber welchem Glauben auch immer Sie angehören: Es wird Sie überraschen zu erfahren, was die verschiedenen Religionen zu diesem Thema zu sagen haben, wenn Sie Ihr Wissen in dem nachfolgenden Test einer Prüfung unterziehen:

1992 gab der Sephardim-Oberrabbi als solcher eine Anweisung an die Juden heraus:

a. keinen Fisch zu essen
b. keinen Pelz zu tragen.
c. keine Zirkusse zu besuchen.
d. nicht zu jagen.

Antwort: b. Chaim Dovid Halevy gab eine offizielle Anweisung als Rabbi heraus, die die Fertigung und das Tragen von Pelz untersagt. Er befand diese Praktiken als unethisch, nachdem er die Torah, den Talmud und andere Texte darauf geprüft hatte.

Welche Handlungen verurteilte Mohammed, der Begründer des Islam ?

a. das Halten von Tieren in Gefangenschaft.
b. das Tragen von Tierhäuten.
c. das Experimentieren an Tieren.
d. Stierkämpfe.

Antwort: Alle der oben genannten.
Im Koran wird der Prophet Mohammed wie folgt zitiert: “Eine gute Tat gegenüber einem Tier verdient dieselbe Anerkennung wie eine gute Tat gegenüber einem Menschen, wohingegen ein Akt der Grausamkeit gegen ein Tier als genauso schlimm anzusehen ist wie der gegenüber einem Menschen." Mohammed nannte es "eine große Sünde für einen Menschen, diejenigen Tiere in Gefangenschaft zu halten, die sich in seiner Gewalt befinden", verbot alle Tierkämpfe und auch den Handel mit Tierhäuten. Der im Ruhestand befindliche islamische Imam Al-Hafiz Basheer Ahmad Masri, ein Experte in bezug auf islamische Studien über Tiere, meinte, daß "jegliche Beeinträchtigung in bezug auf den Körper eines lebenden Tieres, die Schmerzen oder eine Verunstaltung verursacht, gegen die islamischen Prinzipien ist."”

Was hat Papst Pius V 1567 verboten ?

a. Stierkämpfe.
b. Hundezucht.
c. Kalbfleischproduktion.
d. Jagen.

Antwort: a. Aufgebracht über das Tierleid, verbot der Papst Stierkämpfe und andere tierquälerische Attraktionen.

Fügen Sie das passende Wort in die Leerstelle ein: In der Geschichte über die wundersame Vermehrung speiste Jesus die Massen
mit Brot und _____.

a. Früchten
b. Fischen
c. Wein
d. Meeresalgen

Antwort: d. Es gibt zwischenzeitlich Beweise dafür, daß das Wunder, das als die Geschichte von den Brot und Fischen bekannt ist, ursprünglich gar nicht von Fisch handelte. Einige Bibelexperten sind der Ansicht, daß das griechische Wort für “fishweed” (eine getrocknete Meeresalge) später fälschlicherweise als “fish.” (Fisch) übersetzt wurde. "Fishweed" war ein populäres Lebensmittel der palästinensischen Landbevölkerung, weswegen es höchstwahrscheinlich ist, daß es sich zusammen mit Brot in dem Korb befand. In anderen Geschichten ruft Jesus die Fischer an, nicht Tiere zu töten, sondern sich als "Fischer der Menschen" zu betätigen. Er appelliert an sie, allen Lebewesen mit Mitgefühl zu begegnen und gnädig zu sein, dazu ein Zitat aus Hosea: "Ich wünsche Gnade und keine Opfer."

Wer sprach: "Wir sind alle Gottes Kreaturen - daß wir Gott um Gnade und Gerechtigkeit flehen, während wir fortfahren, das Fleisch der Tiere zu essen, die unseretwegen geschlachtet werden, paßt nicht zusammen."

a. Albert Schweitzer.
b. Isaac Bashevis Singer.
c. Leonardo da Vinci.
d. Albert Einstein.

Antwort: b. Der Friedensnobelpreisträger Isaac Bashevis Singer sagte bei einem Interview: "Daß ich Vegetarier bin, ist meine Religion, und es ist Teil meines Protestes gegenüber dem Verhalten dieser Welt." Schweitzer, da Vinci und Einstein waren auch alle Vegetarier. Bedeutende Köpfe denken eben ähnlich !

In welchem Land gibt es die meisten Vegetarier aus Glaubensgründen?

a. Israel.
b. Belgien.
c. Indien.
d. Vereinigte Staaten.

Antwort: c. In Indien, dem Land des Buddhismus und Hinduismus, gibt es die meisten Vegetarier aus Glaubensgründen, gefolgt von Israel. Buddha wies seine Anhänger an, keine Tiere zu töten, und der buddhistische Text Surangama Sutra besagt, daß "wenn wir das Fleisch lebender Kreaturen essen, wir damit die Saat des Mitgefühls vernichten." Der Tirukural, ein 2000 Jahre alter Hindu-Text besagt: "Wenn der Mensch erkennt, daß Fleisch der hingeschlachtete Körper einer anderen Kreatur ist, muß er davon Abstand nehmen, es zu essen."

Am Yom Kippur, dem jüdischen Feiertag der Einigkeit und Versöhnung, verbietet das jüdische Gesetz:

a. das Essen von Fleisch.
b. jegliche Nahrungsaufnahme.
c. das Tragen von Leder.
d. Lesen.

Antwort: b und c. Neben dem Fasten weist das jüdische Gesetz die Menschen auch an, am Yom Kippur kein Leder zu tragen, weil man nicht um Mitgefühl bitten kann, wenn man in den Produkten des Leidens gekleidet ist.

Welche biblischen Figuren waren Vegetarier?

a. Adam und Eva.
b. Matthäus.
c. Jesus.
d. Noah.

Antwort: a, b, und c. Die Genesis läßt uns wissen, daß Adam und Eva Vegetarier im Garten Eden waren, und nach Clement von Alexandria (der selbst auch Vegetarier war) war auch Matthäus ein Vegetarier aus ethischen Gründen. Zahlreiche Bibelforscher sind der Ansicht, daß Jesus ein Essener war, also Mitglied einer vegetarischen Sekte des Judaismus. Mehr darüber erfahren Sie hier und unter http://www.JesusVeg.de.

Wer gründete die weltweit erste Tierschutzorganisation ?

a. ein Fürst.
b. ein Priester.
c. ein Tierarzt.
d. eine Nonne.

Antwort: b. ein anglikanischer Priester, Arthur Broome, gründete 1824 in England die "Gesellschaft zur Vermeidung von Tierquälerei".

Richtig oder Falsch ?
Die Bibel gibt den Menschen die Herrschaft über Tiere.

Antwort: Falsch. Die Aussage, Gott gebe den Menschen die Oberherrschaft, stellt eine falsche Übersetzung von Genesis 1:28 dar. Am sechsten Tag schuf Gott die Menschen und Tiere, und in Genesis 1:28 verlangt Gott, daß die Menschen die Verwaltung der Tiere übernehmen sollen, was unmittelbar gefolgt wird von der Forderung nach einer vegetarischen Ernährung ("Ich gab Euch jede Pflanze, die Saat hervorbringt überall auf der Erde, und jeden Baum mit Saat in seiner Frucht. Die sollt ihr zur Nahrung nehmen.")

Quelle :

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