Es ist jedem selber überlassen, ob er auf Fleisch verzichtet, den Verzehr reduziert oder auch nicht. Diese Seiten sind nur ein Hinweis und als Denkanstoß gedacht.

Vegetarisch leben


Was Fleisch so ungesund macht

Schlachtet man ein Tier oder trennt man ihm ein Glied ab, geht sein Fleisch sofort in Verwesung über. Fleisch ist tot, es ist Teil eines verstorbenen Tieres, das Leichengift enthält (also Eiweißzerfallsprodukte wie Cadaverin und Putrescin sowie gelegentlich auch Krankheitserreger). Fleisch wird je nach Temperatur und Umwelteinflüssen schnell oder weniger schnell von Fäulnis befallen. Beobachtet man eine Zeitlang ein Stück verfaulendes Fleisch, wundert man sich, woher so plötzlich Tausende von Würmern kommen können, ohne daß ein Nest in der Nähe ist. Fleisch enthält keinerlei Ballaststoffe, auch wenn der Eindruck durch die faserige Konsistenz entstehen mag. Wegen dieser Eigenschaft kommt es zu festerem Stuhl, der sich nur sehr langsam Richtung Ausgang bewegt. Die Zeit, die das Fleisch seine Gifte im Darm an den Körper abgeben kann, steigt also an.


VEGETARISCH LEBEN - Die Vorteile einer fleischlosen Ernährung

dieses BUCH vermittelt die wichtigsten Informationen zur Diskussion über Vegetarismus und Fleischkonsum:► hier weiterlesen


Vegetarier werden von Claudia Zeier.► hier PDF


Vegetarisch essen - Fleisch vergessen
von Hans G. Kugler, Arno Schneider, Annemarie Gross

Erschienen: 04.2007
Seitenzahl: 95
Erschienen bei: Wort Verlag Das GmbH
Herausgeber: Hans Günter Kugler

Kurzbeschreibung

Noch immer stoßen Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren möchten, auf so manches Vorurteil. Ob man denn ohne Fleisch und Fisch gesund leben könne, werden sie gefragt.
Nur nicht verunsichern lassen! Denn wissenschaftliche Fakten belegen: Vegetarier leben gesünder. Ärzte mit langjähriger Praxiserfahrung geben in diesem Buch darüber Auskunft, was Vegetarier bei ihrer Ernährung beachten sollten. Und liefern, ganz nebenbei, das ultimative Argument: Vegetarisch leben ist schon allein deshalb gesund, weil Fleischessen krank macht!


»Vegetarisch essen - Krankheiten vergessen«

Wer ist der Krankmacher? Ein ärztlicher Ratgeber von Dr. med. Hans-Günter Kugler und Dr. med. Arno Schneider

76 Seiten,
Erschienen: 1. Aufl. 28.11.2008
Verlag das Wort

Kurzbeschreibung
Sind Menschen, die sich vegetarisch ernähren, automatisch gegen Krankheit gefeit? - Natürlich nicht! Doch die negative Auswirkung des Fleischkonsums auf die Gesundheit des Menschen wird immer deutlicher. Dieses Buch beschreibt ausführlich und kompetent die Folgen des Fleischverzehrs - einmal für den Menschen selbst, auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Tumorerkrankungen sowie Erkrankungen des Skelettsystems, des weiteren für den Planeten Erde, z.B. im Hinblick auf den Klimawandel.


Gute Nachricht: STERN titelt über die Folgen unseres exzessiven Fleischkonsums

In der aktuellen Ausgabe des deutschen STERN (Nr. 22) ist der Fleischkonsum am Titel. Tier- und auch Umweltschutzorganisationen machen ja seit langem darauf aufmerksam, daß die heutige Fleisch-"Produktion" verantwortungslos, umwelt- und klimaschädlich sowie extrem tierquälerisch ist. Trotzdem werden diese lange bekannten Tatsachen selten öffentlich diskutiert oder gar politische Konsequenzen daraus gezogen. In diesem Artikel wird auf untragbare Tierschutzprobleme hingewiesen und auch die vielschichtigen negativen Auswirkungen der Gülle thematisiert. Auch die Beiträge der Tierfabriken zu Klimaerwärmung und Regenwaldabholzung werden angesprochen. Was für die meisten fleischessenden Menschen aber wahrscheinlich am wichtigsten scheint, ist die stetig sinkende Fleischqualität: "Übertrüge man die Qualität des hierzulande hergestellten Fleisches auf Autos, käme das deutsche Schnitzel maximal als klappriger Chrysler ohne Kat daher. Made in Germany bedeutet bei Fleisch ungefähr so viel wie made in China bei Spielzeug – Ramsch", lautet ein treffender Vergleich.

Man kann den Artikel derzeit in jeder Trafik kaufen oder direkt online ansehen. Oder auch einfach nur im Internet anhören.



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"Der amerikanische Autor Jonathan Safran Foer holt mit seinem Bestseller 'Eating Animals' den Vegetarismus ins Zentrum der Gesellschaft. Nichts ist so unwiderstehlich wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist."

Burkhard Müller, Süddeutsche Zeitung "Diese Geschichte begann nicht als ein Buch. Ich wollte nur wissen - für mich und für meine Familie - was Fleisch eigentlich ist. Wo kommt es her? Wie wird es produziert? Welche Folgen hat unser Fleischkonsum für die Wirtschaft, die Gesellschaft und unsere Umwelt? Gibt es Tiere, die man bedenkenlos essen kann? Gibt es Situationen, in denen der Verzicht auf Fleisch falsch ist? Warum essen wir kein Hundefleisch? Was als persönliche Untersuchung begann, wurde rasch sehr viel mehr als das ..." Jonathan Safran Foer

 

Kurzbeschreibung

"Ich liebe Würste auch, aber ich esse sie nicht." Jonathan Safran Foer in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung "Tiere essen" ist ein leidenschaftliches Buch über die Frage, was wir essen und warum. Der hoch gelobte amerikanische Romancier und Bestsellerautor Jonathan Safran Foer hat ein aufrüttelndes Buch über Fleischkonsum und dessen Folgen geschrieben, das weltweit Furore macht und bei uns mit Spannung erwartet wird.

Wie viele junge Menschen schwankte Jonathan Safran Foer lange zwischen Fleischgenuss und Vegetarismus hin und her. Als er Vater wurde und er und seine Frau überlegten, wie sie ihr Kind ernähren würden, bekamen seine Fragen eine neue Dringlichkeit: Warum essen wir Tiere? Würden wir sie auch essen, wenn wir wüssten, wo sie herkommen? Foer stürzt sich mit Leib und Seele in sein Thema. Er recherchiert auf eigene Faust, bricht nachts in Tierfarmen ein, konsultiert einschlägige Studien und spricht mit zahlreichen Akteuren und Experten. Vor allem aber geht er der Frage auf den Grund, was Essen für den Menschen bedeutet.

Auch Foer kennt die trostspendende Kraft einer fleischhaltigen Lieblingsmahlzeit, die seit Generationen in einer Familie gekocht wird. In einer brillanten Synthese aus Philosophie, Literatur, Wissenschaft und eigenen Undercover-Reportagen bricht Foer in "Tiere essen" eine Lanze für eine bewusste Wahl. Er hinterfragt die Geschichten, die wir uns selbst erzählen, um unser Essverhalten zu rechtfertigen, und die dazu beitragen, dass wir der Wirklichkeit der Massentierhaltung und deren Konsequenzen nicht ins Auge sehen.

"Tiere essen" besticht durch eine elegante Sprache, überraschende Denkfiguren und viel Humor. Foer zeigt ein großes Herz für menschliche Schwächen, lässt sich aber in seinem leidenschaftlichen Plädoyer für die Möglichkeiten ethischen Handelns nicht bremsen. Eine unverzichtbare Lektüre für jeden Menschen, der über sich und die Welt - und seinen Platz in ihr - nachdenkt. Mit einem eigens für die deutsche Ausgabe geschriebenen Vorwort von Jonathan Safran Foer. Monatelang in der New York Times-Bestsellerliste Platz 1 der italienischen Bestsellerliste Erscheint in 16 Länder.

Bei Amazon

 

(Quelle:http://tierschutznews.ch/pinboard-n-e-u/buch-tip/2767-tiere-essen.html)


Veggie Infos

09.06.2010 Im ARD: Klonfleisch am Teller

 

http://www.welt.de/wissenschaft/article7942717/Horrorbilder-aus-der-Hexenkueche-des-Klonfleischs.html

Horrorbilder aus der Hexenküche des Klonfleischs
Heute Mittwoch, ARD 23:30 bis 0:15 Uhr  Die Kälber haben denselben Fleck am Ohr, dieselbe Schnauze – sie sind exakte Kopien eines Ursprungstieres – und: Sie werden gegessen.  Foto: dpa Klonfleisch kommt öfter vor als die Verbrauchen ahnen Von Monika Herrmann-Schiel.  Längst sind Kälber Klone, exakte Kopien eines Ursprungstieres. Sie gleichen sich nicht – sie sind identisch. Was sich anhört wie Science Fiction, ist bei einigen Züchtern in den USA und Kanada Alltag. In seiner heute in der ARD zu sehenden  Dokumentation „Das Klonschnitzel – Was künftig auf unseren Tellern landet“ lenkt SWR-Redakteur Tilman Achtnich die Aufmerksamkeit auf eine Entwicklung in der Agrarindustrie, die bislang nur wenig beachtet wurde. Seitdem 1996 Dolly, das erste geklonte Schaf, zur Welt kam, wurde viel über die ethischen Fragen und Auswirkungen des Klonens debattiert. Nach europäischen Gesetzen ist das Kopieren von Lebewesen nur zu wissenschaftlichen Zwecken erlaubt. Anders in den USA: Dort hat die Lebensmittelbehörde FDA im Januar 2008 entschieden, daß der Verzehr von Fleisch und Milch geklonter Tiere unbedenklich sei. Seitdem arbeiten Institute wie SEK Genetics des amerikanischen Tierarztes und Farmers Don Coover auf Hochtouren, um die Wünsche von Züchtern und Farmern zu erfüllen, die gerne eine Kopie ihrer allmählich alt werdenden Superzuchtkuh oder ihres nicht mehr so produktiven Edelbullens im Stall stehen haben wollen. Geklonte Tiere sind exakte Kopien bereits existierender Tiere, die durch gentechnische Verfahren im Labor gezeugt und dann von Leihmüttern ausgetragen werden. Das Fleisch dieser Tiere soll im Allgemeinen nicht verwendet werden – denn das Klonen ist sehr teuer, das Schlachten der Tiere daher wirtschaftlich nicht sinnvoll. Auf den Markt kommen könnte aber das Fleisch der Nachkommen der geklonten Tiere oder die Milch von Klontieren und ihren Nachkommen.  Bedenken hat Coover nicht. Er glaube nicht, sagt er dem Journalisten aus Deutschland, daß man sich vor Klonen fürchten müsse. Es sei einfach eine perfekte Technik. Wie alle Befürworter dieser Laborzüchtung hält er sich an das Argument, mit dem auch die US-Aufsichtsbehörden überzeugt wurden: Man könne das Fleisch von Klonen von dem von natürlich gezeugten Tieren nicht unterscheiden; folglich könne es niemanden schaden. Für Coover zählen allein das Machbare und der wirtschaftliche Erfolg. Alles ist gerechtfertigt durch die Feststellung, „so ist eben das Geschäft“. Doch vieles ist nicht so eindeutig, wie es die Klonlabors gerne hätten. Die Tierärztin Babara Kessler, die an dem Klon- Forschungsprojekt der Münchner Universität beteiligt ist, weiß von Schwierigkeiten und vielen ungeklärten Fragen. So wissen die Wissenschaftler nicht genau, welche Prozesse beim Klonen im Einzelnen vor sich gehen. Dazu kommen die ethischen Probleme, die sich erahnen lassen, wenn sich Achtnich mit dem amerikanischen Millionärsehepaar unterhält, das sich erfolgreich seinen Lieblingshund hat klonen lassen. Acht Kinder haben die beiden adoptiert. Aber jetzt sind sie der Meinung, daß das Klonen ein viel besserer Weg für sie gewesen wäre......... Warum soll Klonfleisch überhaupt in den Supermärkten landen?Denkbar ist, daß Bauern ihre besten Zuchtbullen klonen lassen – damit nicht nur das Tier selbst, sondern auch dessen Kopien Nachkommen en masse zeugen. Damit ließen sich die Kosten für die Massenproduktion von Tieren senken. Auch Kühe, die besonders viel Milch geben, könnten geklont werden, um die Milchproduktion billiger zu machen.  Ist Klonfleisch erlaubt? Der Verkauf des Fleischs geklonter Tiere ist in Europa prinzipiell verboten, kann aber nach einem Zulassungsverfahren erlaubt werden. Wie bei Genpflanzen müßte die Erlaubnis dann für jede Sorte im Einzelfall entschieden werden. Für das Fleisch von den Nachkommen der Klontiere gab es bislang allerdings keine Regelung. Tierschützer verweisen allerdings auf die EU-Richtlinie, die künstliche Zuchtmethoden verbietet, wenn diese den Tieren Leiden und Schmerzen zufügen. Weil das beim Klonen geschehe, argumentieren sie, müßte jede Art von Klonfleisch verboten sein. In den USA ist Klonfleisch seit Anfang 2008 erlaubt!  Tilman Achtnichs Film ist nicht plakativ. Vorsichtig lenkt er den Blick in eine Welt, deren Vorstellungen einem bei näherem Hinsehen an Frankensteinsche Horrorbilder denken und erschaudern lassen. Mit den modernen Erkenntnissen der Wissenschaft laufen  Menschen Gefahr, den Respekt vor dem Leben, dem Tod und der Schöpfung zu verlieren. Gleichzeitig macht der Film deutlich, daß auch die Europäer nicht davor geschützt sind, geklontes Fleisch auf die Teller zu bekommen. Zwar darf Klonfleisch bislang hierzulande nicht verkauft werden; die Milch und das Fleisch der Klon-Nachfahren aber durchaus. Außerdem kann bei Importen niemand überprüfen, um was für ein Fleisch es sich handelt. „Das Klonschnitzel. Was künftig auf unseren Tellern landet“, Film von Tilman Achtnich, ARD, Mittwoch, 9.6., 23.30 – 0.15 Uhr