Zitate zur Jagd


 

«Wenn Jagd Kultur ist, ist Kannibalismus Gastronomie» Sonnthal Carl

«Jedes Ding hat seine Zeit. Die Zeit für die Jagd ist abgelaufen.» Hubert Weinzirl, ehem. Bund-Vorsitzender (1935)

»Naturfreund ist derjenige, der sich mit allem, was in der Natur lebt, innerlich verbunden weiss, an dem Schicksal der Geschöpfe teilnimmt, ihnen, so viel er kann, aus Leid und Not hilft und es nach Möglichkeit vermeidet, Leben zu schädigen oder zu vernichten.« Albert Schweitzer (1875-1965)
 
»Jetzt stellen Sie sich vor, da kommt eine Kugel geflogen und zerstört einen göttlichen Bauplan. Das war für mich der Grund, den guten Hirsch abzulehnen. Ich war damals vom jagdlichen Schiessen schon ferner denn je, weil auch der beste Schuss die Zerstörung eines göttlichen Bauplanes ist. Ich bin von Saulus zum Paulus geworden. Ich selber habe 54 Jahre gejagt, aber heute muss ich sagen, dass all der Zauber, mit dem sich die Jäger umgeben- wie z.B. dem toten Tier noch ein grünes Zweiglein zwischen die Zähne klemmen -, nur eine Tarnung des Mordes ist.« Prof Richard Finke, Ex-Jäger

»Jagd-Gegner wird man nicht aus Langeweile, sondern aus Kenntnis über diese Tierquälerei« Unbekannt

»Die vielgepriesene Waidgerechtigkeit dient der Volksverdummung und der Verdeckung strafbarer Handlungen. Sie bemäntelt tierquälerische Jagdmethoden mit falsch verstandener Traditionspflege.« Rüsch (Jurist und Jäger; "Heuchler in grünen Loden")

»Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit.« Theodor Heuss (1884 -1963), 1. Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland

»Jagd ist doch immer eine Form von Krieg.« Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter (1749 - 1832)

»Der Jäger liebt die Natur, wie der Vergewaltiger sein Opfer.« Karin Hutter

»Wo ein Jäger lebt, können zehn Hirten leben, hundert Ackerbauern und tausend Gärtner. Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen. Sie ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes.« Alexander v. Humbolt, deutscher Naturforscher (1769-1859)

»Die Jagd ist eines der sichersten Mittel, das Gefühl der Menschen für ihre Mitgeschöpfe abzutöten.« François Voltaire, frz. Schriftsteller und Philosoph (1694 - 1778)

»Unter allen Lebensweisen ist das Jagdleben ohne Zweifel der gesitteten Verfassung am meisten zuwider; das Noachische Blutverbot scheint uranfänglich nichts anderes als das Verbot des Jägerlebens gewesen zu sein.« Immanuel Kant, deutscher Philosoph (1724 - 1804)

»Wenn der Mensch den Tiger umbringen will, nennt man das Sport. Wenn der Tiger den Menschen umbringen will, nennt man das Bestialität.« Georg Bernhard Shaw, irischer Dramatiker (1856-1950)

»Zu den Verrückten dieser Welt zählte Erasmus von Rotterdam »die Jagdwütigen, denen nichts über die Tierhetze geht und die ein unglaubliches Vergnügen zu empfinden meinen, sooft sie den widerwärtigen Schall der Jagdhörner und das Gebell der Meute hören. Fast möchte ich annehmen, dass sie den Hundekot wie Zimtgeruch empfinden! ... Wenn sie dann ein Stückchen von dem Fleisch des Wildes kosten, kommen sie sich vollends fast geadelt vor. Während diese Menschen bei ständiger Jagd und Fresserei im Grunde nur ihre eigene Entartung erreichen, meinen sie doch ein königliches Leben zu führen.« Erasmus v. Rotterdam, niederl. Humanist, Schriftsteller (1465-1536)

»Die Jagd ist nicht die eines denkenden Wesens würdige Beschäftigung. Es steht zu befürchten, dass die Menschen, die sie ausüben, ebenso unmenschlich gegen Menschen werden, wie sie es gegen Tiere sind, oder dass die grausame Sitte, mit Gleichgültigkeit Schmerzen zu verursachen, ihr Mitgefühl für das Unglück ihrer Nebenmenschen abstumpft.« Friedrich der Große, König von Preußen (1740-86)

»Für die Tiere ist das Leben auf dieser Welt die Hölle, und ihre Teufel sind die Menschen. Himmelschreiende Ruchlosigkeit mit welcher der christliche Pöbel gegen Tiere verfährt, sie lachend tötet, verstümmelt oder martert« Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph, (1788-1860)

»Wenn Menschen aus Spass Töten, ist dass unnatürlich und krankhaft! Solche Menschen gehören zum Therapeuten.«(Carl Sonnthal 1967-)

»Das Ziel der Jäger ist, die Zahl ihrer Opfer konstant hoch zu halten. Die Umwelt würde sich selbst optimal erhalten mit einem inneren Regelungsmechanismus, ohne dass der Mensch schießt. Ich sehe für die Jagd wirklich keine andere Funktion, als dass es ein Vergnügen ist. Die Jagd dient nur den Jägern.« Bruno Bassano (Nationalpark Gran Paradiso, Italien)

»Der Jäger steht noch unter dem Metzger« Friedrich der Große (König von Preußen)

»Wer Tiere quält, ist unbeseelt, und Gottes guter Geist ihm fehlt. Mag noch so vornehm drein er schau`n, man sollte niemals ihm vertrauen.« Johann Wolfgang von Goethe (deutscher Dichter)

»Jagd - das ist, wenn die Unsäglichen dem Ungenießbaren hinterhersetzen.« Oscar Wilde (engl. Schriftsteller)

»Die richtige Wilddichte könnte sich ganz von selbst einstellen, wenn das Reh nicht durch übermäßige Scheuheit, durch starke Bejagung und Wildfütterung in den Wald hineingedrängt würde.« Prof. Dr. Josef Reichholf (Zoologische Staatssammlung München)

In einem Brief an Prinz William:
»Ich war empört, als ich erfuhr, dass Sie jagen und aus Spaß an der Freude Tiere töten. Und dass Sie in Afrika absichtlich einen Speer in ein winziges Reh gestoßen haben.« Weiter fragt sie den Prinzen, ob die Aktion eine »Art Beweis der Männlichkeit« sei. »Aber hey, wir alle machen Fehler, und wir können uns alle ändern. Hoffentlich finden Sie andere interessante Dinge, anstatt Tiere zu töten, um Ihre Freizeit zu verbringen. Rufen Sie mich an, wenn Sie Vorschläge brauchen.« Pink (Sängerin)

»Und die Zeit wird kommen, da die Menschen wie ich die Tiermörder mit gleichen Augen betrachten werden wie jetzt die Menschenmörder. Leonardo da Vinci (Maler und Universalgenie)

»Ich schieße weder auf Tiere noch auf Menschen. [...] ich habe zuviel Krieg hinter mir.« Helmut Schmidt (ehem. Bundeskanzler)

»Auf Tiere könnte ich nie schießen, die müssten schon Selbstmord machen.« Hans-Dietrich Genscher (ehem. Bundesaußenminister, FDP)

»Ich finde es richtig, dass man zu Beginn einer Jagd die Hasen und Fasane durch Hörnersignale warnt.« Gustav Heinemann (ehem. Bundespräsident, SPD)

»Gefährlich ist's, den Leu zu wecken, verderblich ist des Tigers Zahn, jedoch der schrecklichste der Schrecken ist der Mensch in seinem Wahn.« Friedrich Schiller (deutscher Schriftsteller)

»Staatsjagden: organisierter Massenmord an Tieren zur höheren Ehre des Protokolls.« Frederick (König von Dänemark)

»Jäger sind Menschen, denen niemand ausreden kann, dass es für einen Rehbock kein größeres Vergnügen gibt, als von einer Kugel getroffen zu werden.« Brigitte Bardot (Schauspielerin)

»Nein, wir jagen, weil es uns Freude macht, und was wir Hege nennen, ist blanker Eigennutz, gelegentlich Fressneid. Wir wollen den Habicht nicht fangen, weil uns die armen Fasanen leid tun, weil wir ihnen das ewige Leben wünschen. Wir wollen Habicht, Wiesel, Fuchs und Co. nur ans Leder, weil wir deren Beuteanteile selbst schlagen und kröpfen wollen.« Bruno Hespeler (Fachjournalist u.a. für Zeitschrift "JÄGER", Berufsjäger)

»Jene Menschen, die Freude verspüren am Töten, die da glauben, Prestige zu gewinnen durch eine Trophäe aus Fleisch, haben weder moralische noch intellektuelle Reife erlangt, um die Primitivität ihres Handelns zu erkennen."«Saper, Neurologe/ Neurochirurg

»Jagd ist Krieg von bewaffneten Feiglingen gegen wehrlose Tiere.« Dr. Carl Müller