23.11.2012 - Treffen mit Laura von der Jugendgruppe

Am Nachmittag des 23.11.2012 haben sich Teammitglieder von KowaNeu (Bettina & Katja mit Jana) mit Laura, einem jungen Mädchen, in einem Café in Bielefeld getroffen, um über eine Unterstützung in Sachen „Aufklärung bei Jugendlichen“ zu sprechen. Laura ist sehr tierlieb und beschäftigt sich z.B. schon seit ihrem 10. Lebensjahr mit Hunden. Eines ihrer Ziele ist es, eine Ausbildung zur Hundetrainerin zu absolvieren. Laura hat hier schon genaue Vorstellungen und dafür auch schon wichtige Schritte eingeleitet.

 

Sie und einige Tierfreunde, mit denen sie dieses neue Jugendprojekt starten möchte, machen sich schon lange Gedanken über Themen, mit denen sie sich gern beschäftigen würden, z.B.

* Aufklärung über Listenhunde
* Massen- und Qualzucht; stärkere Kontrollen der Hundezüchter
* „Mischlinge statt Rassehunde!“
* Tierversuche (z. B. Laborbeagles)
* härtere Strafen für Tierquäler
* Welpenverkauf im Zoohandel; Kofferraumwelpen; Tiermärkte
* Zustände der Kleintierhaltung in Zoofachgeschäften
* Haustier-Heimtier-Schutzgesetz
* Zustände in div. deutschen Tierheimen
* Freilaufplätze für Hunde in OWL etc.

Die Tierhilfe KowaNeu begrüßt es sehr, wenn sich Jugendliche für den Bereich Tierschutz interessieren und einsetzen, denn die Jugend von heute ist die Zukunft von morgen!!!

Bereits im Kindergarten sollten z. B. schon erste Grundlagen zum richtigen Verhältnis zu Tieren (artgerechte Tierhaltung und Pflege etc.) vermittelt werden. Es ist wichtig, den Kindern schon frühzeitig das Verständnis für die Bedürfnisse der Tiere zu zeigen. Die Kleinen können z. B. auf spielerische und kreative Art und Weise angesprochen werden, damit ihnen bewusst gemacht wird, was es bedeutet, ein Tier zu besitzen und zu halten. Aus diesem Verstehen können all die Interessen, Eigenschaften und Tugenden wachsen, die wir Menschen für einen angemessenen Umgang mit unseren Mitgeschöpfen benötigen - angefangen von ganz normaler Tierliebe bis hin zum persönlichen Engagement im Tierschutz... (oftmals liest/hört man ja, dass Menschen, die schon als Kind z. B. Tiere gequält haben, dieses ggf. auch im Alter fortsetzen)...

Auch wäre es unterstützenswert, wenn z. B. Jugendliche (oder ganze Schulklassen) Tierheime besuchen und sich mit Tierschutzthemen und den Fragen der Ethik im Zusammenhang mit Tieren auseinandersetzen... Gerade die Jugend ist solchen Themen (die in der Gesellschaft leider oftmals keinen hohen Stellenwert genießen) noch offen und aufnahmebereit...

Der Mensch – egal, welchen Alters - muss die Tiere erst mal kennen lernen. Er muss erfassen, welche Wunderwerke der Natur unsere Mitgeschöpfe eigentlich sind, und er muss in Theorie und Praxis erleben, dass Tiere ihm ähnliche, beseelte Wesen sind, die so wie er Freude und Leid, Wohlbefinden und Schmerz, Angst und Vertrauen empfinden können. Am besten geht dies, wenn man das Verhalten der Tiere life miterlebt oder sogar mit ihnen zusammenlebt...

Zudem ist es wichtig, den jungen Menschen bewusst zu machen, wie unsere Gesellschaft mit diesen Mitgeschöpfen umgeht. Es muss gezeigt werden, wie grausam es bei Tiertransporten, in Zuchtbetrieben, Schlachthäusern, Hühnerfarmen, Pelztierfarmen, in Versuchsanlagen, auf der Jagd etc. zugeht. Man sollte aufhören, der Gesellschaft - insbesondere den Kindern - eine heile Tierwelt vorzugaukeln... Hier kann die Jugendgruppe ihre Altersgenossen über die verschiedensten Missstände informieren. Jeder kann sich Gedanken machen, ob und wie er sich für den Tierschutz einsetzen kann/möchte: Ob bei der Hilfe in Tierheimen und Vereinen oder auch im Alltag beim Kauf von Lebensmitteln, Kleidung oder Kosmetik... (dieses gilt natürlich für alle Menschen, nicht nur für die Jugendlichen!)


Laura meint: „JEDER kann etwas zum Tierschutz beitragen!“ Die Tierhilfe KowaNeu pflichtet ihr da bei und freut sich schon auf eine Zusammenarbeit mit den Jugendlichen und viele neue Ideen und möchte Laura und ihre Freunde - „the next generation“ - gern unterstützen... Hoffentlich wird es viele Interessierte geben, die sich mit einbringen werden!!!

< Laura stellt sich vor >